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SO FUNKTIONIERT DIE SIMULATION

Von einer Idee zu einer nachvollziehbaren Gesundheitswirkung

Health City Bochum kombiniert freie Ideen mit einer festen Wirkungslogik. Die KI interpretiert die Idee – die eigentliche HCI-Berechnung erfolgt anschließend deterministisch und nachvollziehbar.

1Deine Idee

Du formulierst frei, was Bochum gesĂŒnder machen könnte.

2KI interpretiert

Die KI ordnet die Idee Wirkmechanismen, Zielgruppen, Risiken und Annahmen zu.

3Wirkmechanismen

Eine feste Ontologie beschreibt, wodurch sich Gesundheit verÀndern kann.

4Simulationsengine

Eine deterministische Wirkungsmatrix ĂŒbersetzt Mechanismen in mögliche HCI-Effekte.

5HCI + weitere Wirkung

Der HCI zeigt den indexbezogenen Effekt. ZusÀtzliche Gesundheitswirkungen werden separat ausgewiesen.

Was die KI macht

Die KI dient als semantischer Übersetzer. Sie erkennt, welche Wirkmechanismen eine Idee plausibel aktiviert, welche Zielgruppen betroffen sind und welche Annahmen oder Risiken relevant sind.

Die KI darf keine HCI-Punkte oder endgĂŒltigen Ressourcenwerte festlegen.

Was die Engine macht

Die Engine verwendet feste, versionierte Regeln fĂŒr Wirkpfade, ZeitverlĂ€ufe, Ressourcenbedarf, Baseline, AdditionalitĂ€t und HCI-Gewichtung. Dadurch bleibt die Berechnung reproduzierbar.

Idee → Mechanismus → HCI-Indikator → Zeitwirkung → Gewicht → HCI-Sim

Vier Dinge, die fĂŒr die Interpretation wichtig sind

HCI ist nicht die ganze Gesundheit

Der Healthy City Index ist die zentrale Spielkennzahl. Wirkungen wie Medikationssicherheit oder Versorgungskoordination können gesundheitsrelevant sein, ohne direkt vom HCI gemessen zu werden.

Wirkung braucht Zeit

Ein operativer Effekt kann nach Monaten beginnen, wÀhrend VerÀnderungen von Adipositas oder Lebenserwartung erst Jahre spÀter plausibel werden.

Baseline & AdditionalitÀt

Bei bereits vorhandenen Strukturen zÀhlt nur der zusÀtzliche, lokal zurechenbare Effekt. Vorhanden, zugÀnglich, genutzt und wirksam genutzt sind unterschiedliche Reifegrade.

Unsicherheit bleibt sichtbar

Bandbreiten, Modellkonfidenz und Annahmen sollen keine Scheingenauigkeit erzeugen, sondern transparent machen, wie belastbar eine Simulation ist.

Was bedeutet „Healthy City Index – simulierte AnnĂ€herung“?

Der angezeigte Bochum-Wert ist kein offizieller Healthy-City-Index-Wert. Das MVP verwendet einen modellierten Bochumer Ausgangswert und ein eingefrorenes HCI-2026-Vergleichsfeld. Die Simulation zeigt plausible VerÀnderungen relativ zu diesem Ausgangszustand.

Alle 52 Wirkmechanismen ansehen

Bewegung

B01
Alltagsbewegung erhöhen

Mehr Gehen, Radfahren und andere körperliche AktivitÀt im Alltag.

B02
Zugang zu BewegungsflÀchen verbessern

RÀumliche, zeitliche oder finanzielle Barrieren zu BewegungsflÀchen senken.

B03
Sportangebote zugÀnglicher machen

ZugangshĂŒrden zu organisiertem Sport und Bewegungsangeboten senken.

B04
Bewegungsanreize im öffentlichen Raum erhöhen

Öffentliche RĂ€ume so gestalten, dass spontane körperliche AktivitĂ€t wahrscheinlicher wird.

B05
Sitzendes Verhalten reduzieren

Lange Phasen körperlicher InaktivitÀt verringern.

B06
Bewegung fĂŒr vulnerable Gruppen ermöglichen

Barrieren insbesondere fĂŒr Ältere, Kinder und Menschen mit Behinderung reduzieren.

Umwelt

U01
Luftschadstoffexposition reduzieren

Exposition gegenĂŒber PM2.5, NO2 und weiteren Luftschadstoffen senken.

U02
LĂ€rmbelastung reduzieren

Gesundheitsrelevanten Verkehrs- und UmgebungslÀrm verringern.

U03
Hitzeexposition reduzieren

Belastung durch urbane Hitze und Hitzewellen verringern.

U04
Zugang zu GrĂŒn erhöhen

VerfĂŒgbarkeit und Erreichbarkeit von GrĂŒnrĂ€umen erhöhen.

U05
Zugang zu Wasser und Naherholung erhöhen

Zugang zu ErholungsrÀumen am Wasser und naturnaher Freizeit verbessern.

U06
Umwelttoxine reduzieren

Exposition gegenĂŒber gesundheitsrelevanten Schadstoffen und Kontamination senken.

U07
Gesundes Mikroklima schaffen

Lokale thermische und ökologische Bedingungen durch Vegetation, Wasser und Entsiegelung verbessern.

MobilitÀt

M01
FußlĂ€ufigkeit erhöhen

Alltagsziele sicherer und einfacher zu Fuß erreichbar machen.

M02
Radfahrbarkeit erhöhen

Sichere und attraktive Bedingungen fĂŒr Radverkehr schaffen.

M03
ÖPNV-Zugang verbessern

Öffentlichen Verkehr rĂ€umlich, zeitlich und funktional zugĂ€nglicher machen.

M04
Verkehrssicherheit erhöhen

Risiko von UnfĂ€llen, Verletzungen und Konflikten im Straßenverkehr reduzieren.

M05
AutoabhÀngigkeit reduzieren

Notwendigkeit privater Pkw-Nutzung im Alltag verringern.

M06
Erreichbarkeit gesundheitsrelevanter Orte erhöhen

Zugang zu Versorgung, Sport, Parks und sozialen Angeboten verbessern.

ErnÀhrung

E01
Zugang zu gesunden Lebensmitteln verbessern

Gesunde Lebensmittel rĂ€umlich und finanziell besser verfĂŒgbar machen.

E02
Gesunde Wahl erleichtern

Gesundheitsförderliche Auswahl durch Angebot, Defaults und Umfeld wahrscheinlicher machen.

E03
ErnÀhrungskompetenz erhöhen

Wissen und praktische FĂ€higkeiten fĂŒr gesundheitsförderliche ErnĂ€hrung stĂ€rken.

E04
Zugang zu ungesunden Angeboten reduzieren

Exposition und leichte VerfĂŒgbarkeit gesundheitsschĂ€dlicher Konsumangebote senken.

E05
Gemeinschaftliches Essen fördern

Gemeinsame Mahlzeiten als Verbindung von ErnÀhrung und sozialer Teilhabe fördern.

Psychische & soziale Gesundheit

P01
Soziale Begegnung erhöhen

Gelegenheiten fĂŒr freiwillige soziale Kontakte im Alltag schaffen.

P02
Soziale Netzwerke stÀrken

Dauerhafte gegenseitige UnterstĂŒtzung und soziale Resilienz stĂ€rken.

P03
Einsamkeit reduzieren

Soziale Isolation und chronische Einsamkeit verringern.

P04
Stressbelastung reduzieren

Chronische psychische und physiologische Stressbelastung senken.

P05
Zugehörigkeit und Identifikation stÀrken

Bindung an Quartier, Stadt und soziale Gemeinschaft fördern.

P06
Zugang zu psychischer UnterstĂŒtzung verbessern

Niedrigschwellige und professionelle UnterstĂŒtzung fĂŒr psychische Gesundheit besser zugĂ€nglich machen.

P07
Sicherheitsempfinden erhöhen

Angst und Vermeidungsverhalten im öffentlichen Raum reduzieren.

Versorgung & PrÀvention

V01
Zugang zur PrimÀrversorgung verbessern

FrĂŒhe und kontinuierliche medizinische Basisversorgung verbessern.

V02
Zugang zu spezialisierter Versorgung verbessern

Spezialisierte Diagnostik und Therapie besser erreichbar machen.

V03
PrÀventionsteilnahme erhöhen

Teilnahme an Impfungen, Screenings und PrÀventionsangeboten erhöhen.

V04
FrĂŒherkennung verbessern

Gesundheitsrisiken und Erkrankungen frĂŒher identifizieren.

V05
Gesundheitskompetenz erhöhen

Gesundheitsinformationen finden, verstehen, beurteilen und anwenden können.

V06
Versorgung koordinieren

BrĂŒche zwischen Leistungserbringern und Sektoren reduzieren.

V07
ZugangshĂŒrden abbauen

Finanzielle, sprachliche, kulturelle, physische und administrative Barrieren senken.

V09
Patientensicherheit durch verfĂŒgbare Gesundheitsinformationen erhöhen

Behandlungsrisiken durch bessere VerfĂŒgbarkeit und Nutzung relevanter Befunde, Medikations- und Verlaufsinformationen reduzieren.

V08
InformationskontinuitÀt in der Versorgung erhöhen

Relevante Gesundheitsinformationen ĂŒber Einrichtungen und Sektorengrenzen hinweg vollstĂ€ndig, aktuell und zum richtigen Zeitpunkt verfĂŒgbar machen.

Soziale Determinanten

S01
Materielle Unsicherheit reduzieren

Existenzielle und finanzielle Belastungen reduzieren.

S02
WohnqualitÀt verbessern

GesundheitsschĂ€dliche Wohnbedingungen wie Feuchte, Hitze, KĂ€lte oder Überbelegung verringern.

S03
Bildungs- und Entwicklungschancen verbessern

Langfristige Bildungs-, Kompetenz- und Entwicklungschancen stÀrken.

S04
Gesellschaftliche Teilhabe erhöhen

Teilhabe an Gemeinschaft, Kultur und öffentlichem Leben erleichtern.

S05
Gesundheitliche Ungleichheit reduzieren

Gesundheitsgewinne stÀrker bei besonders belasteten Gruppen ermöglichen.

S06
Zeitressourcen fĂŒr gesundes Leben erhöhen

Zeit fĂŒr Erholung, Schlaf, Bewegung, Familie und gesunde Routinen erhöhen.

Resilienz & Ressourcen

R01
Gesundheitsrisiken frĂŒher erkennen

Risiken durch Monitoring und Warnmechanismen frĂŒher erkennen.

R02
KrisenreaktionsfÀhigkeit erhöhen

Gesundheitliche Folgen von Hitze, Epidemien und anderen Krisen begrenzen.

R03
Individuelle Selbstwirksamkeit erhöhen

Menschen befÀhigen, die eigene Gesundheit und Lebensumgebung aktiv zu gestalten.

R04
Kollektive Selbstwirksamkeit erhöhen

Nachbarschaften und Gemeinschaften befÀhigen, Probleme gemeinsam zu lösen.

R05
Gesundheitsförderliche Ressourcen mehrfach nutzen

Bestehende Infrastruktur zeitlich oder funktional fĂŒr zusĂ€tzliche gesundheitsförderliche Nutzungen öffnen.

R06
Institutionelle Kooperation erhöhen

Silos zwischen Verwaltung, Versorgung, Bildung, Vereinen und weiteren Akteuren abbauen.

Alle 25 HCI-Indikatoren ansehen
HCI01
LebenserwartungGewicht im HCI: 9,9 %

Erwartete durchschnittliche Lebensdauer bei Geburt. In der Simulation ist dies ein langfristiger Gesundheitsoutcome; VerĂ€nderungen entstehen nur ĂŒber plausible, zeitverzögerte Wirkungspfade.

HCI02
GrĂŒnflĂ€che pro KopfGewicht im HCI: 7,9 %

VerfĂŒgbare GrĂŒnflĂ€che je Einwohner:in. Mehr wohnortnahes und nutzbares GrĂŒn wird im HCI positiv bewertet.

HCI03
Übergewicht / AdipositasGewicht im HCI: 6,9 %

Anteil Erwachsener mit Übergewicht oder Adipositas. Ein niedrigerer Anteil wird im HCI als gesundheitsförderlich bewertet.

HCI04
DeponieabfallbelastungGewicht im HCI: 6,5 %

Belastung durch AbfĂ€lle, die deponiert statt vermieden, wiederverwendet oder verwertet werden. Eine geringere Belastung ist gĂŒnstiger.

HCI05
Parks pro kmÂČGewicht im HCI: 5,7 %

Dichte öffentlich zugÀnglicher Parks im Stadtgebiet. Mehr Parks pro FlÀche werden im HCI positiv bewertet.

HCI06
Wöchentliche ArbeitszeitGewicht im HCI: 5,2 %

Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit. Sehr hohe Arbeitszeiten werden im HCI als Belastungsfaktor gewertet.

HCI07
PM2.5-JahresmittelGewicht im HCI: 5 %

Jahresmittel der Feinstaubbelastung durch PM2.5. Niedrigere Konzentrationen bedeuten geringere gesundheitliche Belastung.

HCI08
Praktizierende Ärzt:innenGewicht im HCI: 4,5 %

Anzahl praktizierender Ärzt:innen. Gemessen wird die personelle Versorgungsdichte – nicht Versorgungskoordination, ProduktivitĂ€t oder Digitalisierungsgrad.

HCI09
Bezahlte UrlaubstageGewicht im HCI: 4,5 %

Durchschnittlicher Anspruch auf bezahlte Urlaubstage. Mehr verfĂŒgbare Erholungszeit wird im HCI positiv bewertet.

HCI10
Anteil nachhaltiger MobilitÀtGewicht im HCI: 4,4 %

Anteil von Wegen mit gesundheits- und umweltförderlichen Verkehrsmitteln wie Fußverkehr, Fahrrad und öffentlichem Verkehr.

HCI11
KrankenversicherungsabdeckungGewicht im HCI: 4,2 %

Anteil der Bevölkerung mit Krankenversicherungsschutz. Eine höhere Abdeckung wird im HCI positiv bewertet.

HCI12
VerkehrsunfÀlle je 1.000 EinwohnerGewicht im HCI: 4,2 %

Zahl der StraßenverkehrsunfĂ€lle je 1.000 Einwohner:innen. Weniger UnfĂ€lle bedeuten eine gĂŒnstigere Bewertung.

HCI13
Barrierefreier ÖPNVGewicht im HCI: 3,5 %

Anteil des öffentlichen Verkehrs, der barrierefrei zugÀnglich ist. Eine höhere Barrierefreiheit wird positiv bewertet.

HCI14
Bibliotheken je 10 kmÂČGewicht im HCI: 3,2 %

Dichte öffentlicher Bibliotheken. Sie dient im HCI als Indikator fĂŒr zugĂ€ngliche Bildungs- und Gemeinschaftsinfrastruktur.

HCI15
AbwasserbehandlungGewicht im HCI: 3,1 %

Anteil des Abwassers, der angemessen behandelt wird. Eine höhere Abdeckung steht fĂŒr bessere Umwelt- und Gesundheitsbedingungen.

HCI16
Bezahlte ElternzeitGewicht im HCI: 3 %

Umfang bezahlter Elternzeit. Mehr abgesicherte Zeit fĂŒr Betreuung und Familie wird im HCI positiv bewertet.

HCI17
KultureinrichtungenGewicht im HCI: 2,5 %

Zahl kultureller Einrichtungen je Einwohnerzahl. Der Indikator misst vorhandene Kulturinfrastruktur – nicht bloß mehr soziale Begegnung oder Stadtidentifikation.

HCI18
TötungsdelikteGewicht im HCI: 2,4 %

Zahl vorsĂ€tzlicher Tötungsdelikte je Einwohnerzahl. Eine niedrigere Rate wird im HCI als gĂŒnstiger bewertet.

HCI19
Kommunale hÀusliche Pflege 65+Gewicht im HCI: 2 %

Versorgung Ă€lterer Menschen durch kommunale hĂ€usliche Pflege. Im MVP ist dieser HCI-Indikator als ĂŒbergeordneter Referenzwert eingefroren.

HCI20
BeschÀftigung KreativwirtschaftGewicht im HCI: 2 %

Anteil der BeschĂ€ftigung in der Kreativwirtschaft. Im MVP wird dieser Indikator als ĂŒbergeordneter Referenzwert behandelt.

HCI21
Aktuelle StadtentwicklungsstrategieGewicht im HCI: 2 %

BinÀrer HCI-Indikator: Es zÀhlt, ob eine aktuelle offizielle Stadtentwicklungsstrategie vorhanden ist.

HCI22
KI in offiziellen StrategiedokumentenGewicht im HCI: 2 %

BinĂ€rer HCI-Indikator: Es zĂ€hlt, ob KĂŒnstliche Intelligenz in offiziellen Strategiedokumenten der Stadt berĂŒcksichtigt wird.

HCI23
Psychiater:innen je 100.000Gewicht im HCI: 2 %

Zahl der Psychiater:innen je 100.000 Einwohner:innen. Im MVP ist dieser Indikator als ĂŒbergeordneter Referenzwert eingefroren.

HCI24
Mental-Health-/Wellbeing-StrategieGewicht im HCI: 1,7 %

BinĂ€rer HCI-Indikator: Es zĂ€hlt, ob eine offizielle Strategie fĂŒr psychische Gesundheit oder Wellbeing existiert.

HCI25
Strategie gegen Hate Speech / CyberbullyingGewicht im HCI: 1,7 %

BinÀrer HCI-Indikator: Es zÀhlt, ob eine offizielle Strategie gegen Hate Speech oder Cyberbullying vorhanden ist.